Jörg Plümacher

PowerPivot ist eines der neuen Microsoft BI Features. Es handelt sich um ein Excel Add-In, dass sich für Microsoft Office Excel 2010 (leider nicht für Excel 2007) installieren lässt.

Eine sehr gute Einführung in PowerPivot finden Sie unter: Microsoft

Mit PowerPivot kann sich der Anwender Daten aus den unterschiedlichsten Datenquellen laden und diese miteinander verknüpfen. Anschließend können die Daten in einem Pivot Fenster analysiert werden. Die Darstellung erfolgt in der gewohnten Excel Pivot Methode. Neu sind die Slicer (In der deutschen Version mit dem holprigen Wort Datenschnitt übersetzt), mit denen man Daten seht intuitiv und schnell filtern kann.

PowerPivot

Das Ergebnis einer Analyse kann mitsamt den zugrundeliegenden Daten danach auch auf die zentrale Zusammenarbeits-Plattform SharePoint 2010 bereitgestellt werden. Das hat den Vorteil, dass ganze Teams auf die so bereitgestellten Daten und Analysen zugreifen können. Hier können die Daten dann auch automatisiert nachgeladen werden. Dazu wird auf dem SharePoint ein Ausführungsplan hinterlegt. Im SharePoint besteht die Möglichkeit die Zugriffe auf diese Analysen auszuwerten.

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Technologie:

Microsoft greift auf eine InMemory Technologie zurück, die auch in anderen BI Produkten Einzug gefunden hat (z.B. Qlikview). InMemory bedeutet, dass alle Daten im Speicher des Rechners abgelegt werden. Diese Technologie ermöglicht es sehr große Datenmengen sehr platzsparend abzulegen und eine beeindruckende Performance zu gewährleisten. In den meisten PowerPivot Demos sieht man 100 Millionen Datensätze, die in Millisekunden sortiert oder gefiltert werden.

Datenquellen:

Zu den Datenquellen zählen zahlreiche Standard Datenbanken wie SQL Server, Oracle, Sybase oder Teradata sowie OLAP Cubes. Zusätzlich können aber auch Daten lokaler Dateien wie Excel oder Access kombiniert werden. Eine weitere sehr nützliche Datenquelle sind die Daten von Reports, die mit dem Microsoft Report Builder erzeugt wurden.

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