Michael Schmahl

Elf Bewerbungsgespräche, elf Zusagen – Thomas Ingenhorst kann mit der Ausbeute seiner Jobsuche mehr als zufrieden sein. Im Gespräch mit BI-SPEKTRUM schildert der Wirtschaftsinformatiker sein „Erfolgsgeheimnis“ und warum er sich für ORAYLIS bei seinem Berufseinstieg BI entschieden hat.

Herr Ingenhorst, einfach mal mitten ins Leben gesprungen: Woran arbeiten Sie gegenwärtig?
Im Moment befasse ich mich mit dem APS von Microsoft, also dem Analytics Platform System. Auf der Basis habe ich für einen großen Kunden aus dem Handelsbereich eine ETL-Strecke aufgebaut. Jetzt entwickle ich gerade einen Cube zur flexiblen Analyse der Daten. Dabei arbeite ich abwechselnd eine Woche beim Kunden vor Ort und eine Woche in unserem Düsseldorfer Office.

Das klingt eher nach dem Alltag eines langjährigen BI-Profis und nicht nach dem eines 25-jährigen Berufseinsteigers. Ist das üblich?
Ich bin bei ORAYLIS sicherlich relativ früh ins Projektgeschäft eingebunden worden. Das hängt wohl damit zusammen, dass ich schon während meines Wirtschaftsinformatik-Studiums einiges an Praxiserfahrungen gesammelt habe. Als Werkstudent arbeitete ich viele Jahre bei einer Firma aus der metallverarbeitenden Industrie in meinem Heimatort. Als dort im Jahr 2012 eine Controlling-Abteilung gegründet wurde, hat man mir die Implementierung des Data Warehouse anvertraut. Das war schon eine aufregende Sache, da ich bis dahin noch nicht viel Erfahrung mit SQL Servern sammeln konnte. Neben der Implementierung war ich dann auch für die Visualisierung über das unternehmenseigene SharePoint-Portal und die Veröffentlichung diverser Dashboards und Reports verantwortlich. Auch meine Bachelorarbeit zur Integration von Big Data in Data-Warehouse-Architekturen hatte einen hohen Praxisbezug. Die habe ich bei einem Kunden der Avanade GmbH geschrieben, bei der ich zu der Zeit ein Praktikum absolvierte.

Würden Sie denn Ihre Mischung aus Theorie und Praxis als eine Art Erfolgsrezept für den Berufseinstieg BI bezeichnen?
Ich habe damit zumindest sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit Blick auf die Regelstudienzeit habe ich zwar zwei Semester drangehängt. Aber die Zeit scheint mir gut investiert. Auf fünfzehn Bewerbungen, die ich geschrieben habe, erhielt ich elf Einladungen zu Gesprächen. Alle endeten mit einer Zusage. Und ich konnte direkt voll in den Berateralltag einsteigen. Soweit ich weiß, war das bei Kommilitonen, die sich ausschließlich auf das Studium konzentriert haben, nicht so der Fall.

Thomas kann sich laufend auf die Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzte. Das erleichtert Berufseinstieg BI ungemein.

Thomas kann sich stets auf die Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten verlassen. Das erleichtert Berufseinstieg BI ungemein.

Aber Sie würden die Inhalte Ihres Studiums schon als relevant für den Berufsalltag bezeichnen?
Auf jeden Fall. Ohne den theoretischen Background und die strukturierte Herangehensweise an Problemstellungen, wie man sie im Studium erlernt, könnte ich wiederum die Herausforderungen der Praxis nicht in der Form bewältigen. Abgesehen davon hat mir ein Kurs zu BI-Grundlagen und dem Projektmanagement das Thema „Business Intelligence“ erst richtig schmackhaft gemacht. Alles in allem ist das Studium eine gute Basis, um darauf aufzubauen und in der Praxis durchzustarten. Die Mischung macht’s, denke ich.

Warum haben Sie sich denn für ORAYLIS als Arbeitgeber entschieden, wo Sie doch die große Auswahl hatten?
Aufgrund der zahlreichen Vorstellungsgespräche konnte ich natürlich sehr gut vergleichen. Bei ORAYLIS passte für den Berufseinstieg BI einfach alles zusammen. Schon die ersten Gespräche habe ich als sehr freundlich und fair empfunden. Auf irgendwelche Spielchen oder Fangfragen wurde komplett verzichtet. Meine Gesprächspartner waren ausgezeichnet vorbereitet, alles verlief hochprofessionell. Man hatte gleich das Gefühl, willkommen zu sein. Daneben hat mich die technische Expertise des Unternehmens gereizt. Bei der Anwendung von Microsoft-Technologien gibt es in Deutschland einfach nichts Vergleichbares. Nicht zuletzt überzeugten mich die vielfältigen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Das Unternehmen verfügt über eine eigene Schulungseinrichtung, die die Mitarbeiter fortlaufend auf dem neuesten Stand der Technik hält, was ja gerade im sich rasant entwickelnden BI-Umfeld wichtig ist. Daneben gibt es Soft-Skills-Schulungen, die einen fit für den Kundenkontakt machen.

Wie verlief denn Ihre Einarbeitung? Welche Schulungen haben Sie inzwischen absolviert?
Der positive Eindruck aus den Vorstellungsgesprächen hat sich rundum bestätigt. Direkt zu Beginn hat man mich einen ganzen Tag begleitet und in die wichtigsten Abläufe des Unternehmens und des Berateralltags eingeführt. Ebenso aufmerksam und konzentriert wurde ich in der ersten Woche mit den Aufgaben und Pflichten des Projektgeschäfts vertraut gemacht. Aufgrund dessen und auch wegen meiner Praxiserfahrungen konnte ich dann gleich in der zweiten Woche auf einem Projekt starten. An Schulungen habe ich bislang ein viertägiges Microsoft-BI-Seminar sowie ein Data-Integration-Training absolviert. Dabei konnte ich nicht nur meine bisherigen Kenntnisse auffrischen und ergänzen. Mir wurden auch die Best Practices vermittelt, die uns so erfolgreich machen. Hinzu kam eine Schulung zum BI Designer, einem großartigen Modellierungswerkzeug, das ORAYLIS selbst entwickelt hat.

Was gefällt Ihnen denn an Ihrer gegenwärtigen Tätigkeit besonders gut?
Zum einen ist das natürlich die Abwechslung – sowohl hinsichtlich meiner Aufgaben als auch mit Blick auf die Projekte. Ich beschäftige mich nicht nur mit einer Technologie, sondern kann Datenbanken, ETL-Prozesse und Cubes entwickeln. Dazu bringt die Arbeit in ganz unterschiedlichen Branchen immer wieder neue Herausforderungen und interessante Einblicke mit sich. Andererseits macht die Arbeit aber auch wegen des ausgeprägten „Wir-Gefühls“ im Unternehmen so großen Spaß. Bei ORAYLIS halten die Mitarbeiter wirklich zusammen. Der Umgang ist sehr freundschaftlich und kollegial. Man kann in jeder Situation auf die Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten zählen. Ich nenne das auch gerne den „ORAYLIS Spirit“ (lacht). Zusätzlich wird der Teamgedanke durch regelmäßige gemeinsame Events gefördert, wie zum Beispiel Teamabende, ein Sommerfest für die Mitarbeiter und deren Familien, eine Weihnachtsfeier oder sportliche Aktivitäten. Mit der ORAYLIS Akademie gibt es zudem quartalsweise ein Forum, bei dem wir uns alle zum Austausch von Praxiserfahrungen treffen. Einmal im Jahr findet die Akademie sogar im Ausland statt. So waren wir vor kurzem erst für drei Tage gemeinsam in Griechenland.

Welche Wünsche und Vorstellungen haben Sie für die Zukunft?
Da mache ich mir zurzeit noch nicht so viele Gedanken. Im Moment ist es mir am wichtigsten, weiterhin auf spannenden Projekten zu arbeiten, Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen kontinuierlich auszubauen. Und in ein paar Jahren will ich selbst Projekte verantworten und steuern.

Dann wünsche ich Ihnen alles Gute auf diesem Weg! Vielen Dank für das Gespräch.