Magnus Reimann

Für den SQL Server 2016, der voraussichtlich noch dieses Jahr erscheint, hat Microsoft eine öffentliche Vorabversion zur Verfügung gestellt.

Zu den mit Spannung erwarteten Neuerungen gehören neben allgemeinen Performance- und Verfügbarkeitsoptimierungen eine Erweiterung des mit Version 2012 eingeführten tabularen Modells: So wird es endlich möglich sein, Many-2-Many Beziehungen zu erstellen. Aber auch für multidimensionale Cubes gibt es gute Nachrichten. Wir können uns auf einen Performanceschub bei nicht-natürlichen Hierarchien und Distinct Counts freuen! Data Analysts können darüber hinaus im SQL Server mit eigenem in R geschriebenen Code Daten auswerten.

Die für viele größte Überraschung stellt aber wahrscheinlich die Implementierung der PolyBase-Engine dar. PolyBase ist eine Schnittstelle zwischen relationalen und unstrukturierten Daten (beispielsweise aus Hadoop). Mit dieser Technologie, die bisher der APS (Analytics Platform System, vormals PDW – Parallel Data Warehouse) vorbehalten war, lassen sich diese unstrukturierten Daten in gewohntem T-SQL abfragen.

Lesen Sie alle Neuerungen in folgendem Datenblatt oder probieren Sie sie gleich mit der Vorabversion aus!

 

Links:

SQL Server 2016 Datasheet: http://download.microsoft.com/download/F/D/3/FD33C34D-3B65-4DA9-8A9F-0B456656DE3B/SQL_Server_2016_datasheet.pdf
SQL Server 2016 Community Technology Preview 2: https://www.microsoft.com/en-us/server-cloud/products/sql-server-2016/