Michael Schmahl

Ende des vergangenen Jahres hat die BARC eine von ORAYLIS gesponserte Studie veröffentlicht, die sich mit den Veränderungen des Datenmanagements im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen befasst. Mit mehr als 290 Teilnehmern handelt es sich um eine der größten Untersuchungen zur Datenmanagement-Thematik in der DACH-Region.

Fakt ist: Aus der Fähigkeit, vorhandene Daten effektiv und gewinnbringend zu analysieren, resultieren heutzutage wesentliche Wettbewerbsvorteile. Die damit verbundene Transformation zum datengetriebenen Unternehmen stellt jedoch gerade das Datenmanagement vor große Herausforderungen. In diesem Kontext beleuchtet die BARC-Studie konkrete Erfahrungswerte von Unternehmen. Dabei werden sowohl die möglichen Hemmnisse als auch bedeutsame Techniken und Konzepte aufgezeigt.

Im Rahmen einer vierteiligen Blog-Serie sollen nun die Kernaussagen der Studie übersichtlich auf den Punkt gebracht werden. Dabei wollen wir zunächst auf die eigentlichen Treiber der Veränderungen im Datenmanagement eingehen.

Fachliche Anforderungen werden laut BARC-Studie zum Treiber des Wandels

Die Zeiten, in denen sich vorwiegend IT-Abteilungen mit neuen Ansätzen für das Datenmanagement befassten, neigen sich offenkundig dem Ende zu. Treiber des Wandels sind laut der BARC-Umfrageergebnisse zunehmend fachliche Anforderungen:

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Management und Fachbereiche sind sich also des ökonomischen Wertes ihrer Daten bewusst und haben diesbezüglich eine hohe Erwartungshaltung. Das zeigt sich auch an den weiteren Angaben der Teilnehmer:

BARC-Studie-Datenmanagement-Infografik2

Heißt zusammengefasst: Derzeit wandelt sich die Bedeutung der Datenanalyse in den Unternehmen von der passiven Verwendung zwecks Geschäftssteuerung hin zu einer aktiven Nutzung, um Geschäftsprozesse und -modelle neu auszurichten.

Aber in wie weit ist das Datenmanagement der Unternehmen für diese Herausforderung gerüstet? Die Antwort liefert der zweite Teil unserer Blog-Serie zur BARC-Studie.