Michael Schmahl

Der erste Teil unserer Blog-Serie zur BARC-Studie „Modernes Datenmanagement für die Analytik“ hat verdeutlicht, dass Management und Fachbereiche heutzutage hohe Erwartungen an die wertorientierte Analyse ihrer Daten knüpfen. Analyseergebnisse sollen nicht mehr länger nur der Geschäftssteuerung dienen, sondern vielmehr eine Neuausrichtung von Geschäftsprozessen und -modellen ermöglichen.

Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit beim Datenmanagement

Zugleich stellt sich die Frage, in wie weit das Datenmanagement der Unternehmen die bestehenden Ansprüche bereits bedienen kann. So offenbart eine Einschätzung zur Relevanz und Zielerreichung einzelner Datenmanagement-Themen noch einigen Nachholbedarf:

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Das Gros der Teilnehmer ist also mit der Umsetzung der essenziellen Datenmanagement-Themen unzufrieden – sprich: Einerseits sind sich die Unternehmen der wichtigen Rolle des Datenmanagements bewusst. Andererseits herrscht aber immer noch eine große Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Management steht in der Pflicht

Wie sich zeigt, mangelt es in den meisten Unternehmen an den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Datenmanagement. Bemerkenswert ist, dass lediglich 30 Prozent der Befragten eine fehlende Unterstützung von Seiten des Managements beklagen. Jedoch fallen die am häufigsten genannten Hemmnisse auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen ausgerechnet in den Aufgabenbereich der Entscheidungsträger:

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Das Management muss somit seinen Worten Taten folgen lassen – oder konkret: die eigene Erwartungshaltung durch Maßnahmen unterfüttern, die eine digitale Transformation umfassend befördern. Trotz der erschwerten Voraussetzungen bleiben die Unternehmen aber nicht untätig und stoßen technologische Veränderungsprozesse in vielfältiger Form an. Wie sich diese gestalten, zeigt der dritte Teil dieser Blog-Serie.