Alexander Thume

Nachdem wir im ersten Teil unserer Blogserie „Migration SQL Server Data Warehouse“ eine Projektüberblick gegebene haben, soll nun um die eigentliche Organisation und Projektplanung gehen. Ziel ist es, einen Überblick und ein Gefühl für die Menge an zu migrierenden Objekten, die jeweiligen Aufwände und Dauer, die benötigten Kapazitäten sowie die übergreifenden Abhängigkeiten zu bekommen.

Eine professionelle Projektleitung für eine reibungslose Kommunikation und Durchführung ist dabei unabdingbar, damit alle Beteiligten auf die jeweiligen zeitlichen Meilensteine hinarbeiten und veränderte Situationen frühzeitig erkannt und gelöst werden können. Am Ende der Projektphase gibt es einen sehr komprimierten Zeitraum, an dem alles zusammenpassen muss. Diese Orchestrierung ist die Hauptherausforderung der Projektleitung für eine Migration eines Data Warehouse.

Die folgenden Screenshots stellen die Projektplanung dar und können als Check-Liste bzw. Hilfestellung verwendet werden. Die angegebenen Tage stellen dabei ausschließlich die Dauer und explizit nicht die Aufwände dar! An dieser Stelle ist sehr gut ersichtlich, wie sehr die technische SQL-Server Migration in den Hintergrund rückt. Besonderes Augenmerk sollte auf ausreichend Zeit (Dauer) liegen. Entsprechend ausführliche Tests und Zeit für Parallelbetrieb zahlen sich am Ende vielfach durch einen reibungslosen Produktivgang aus. Dies mündet letztendlich in einer entsprechenden Kunden- bzw. Nutzerzufriedenheit, welche bei einer produktiv genutzten Data Warehouse Lösung oberste Priorität haben muss.

SQL Server Migration – Projektplan

SQL Server Migration

SQL Server Migration – Projektplan

SQL Server Migration

SQL Server Migration – Entwicklungsumgebung

SSIS

SQL Server Migration – Abnahmeumgebung

Migration

SQL Server Migration – Produktivumgebung

 Migration

Im letzten Screenshot ist dabei gut zu erkennen, dass sich alle vorbereitenden Aktivitäten und benötigten Ressourcen an den finalen 3,5 Tagen treffen müssen. Dies beginnt mit dem produktiven Inplace-Ugrade, geht über in das produktive Deployment aller migrierten BI-Stack Komponenten und endet mit der Inbetriebnahme der migrierten Gesamtlösung. Kundeseitig ist somit eine minimale Downtime der DWH Umgebung zu erreichen.

Überblick über die Blog-Serie:

  1. Projekt und Überblick
  2. Organisation und Projektplanung
  3. Analysephase
  4. Client Arbeitsumgebungen
  5. Datenbanken
  6. Integration Services