Christoph Bügge

Ad-hoc-Analysen sind Auswertungen, die aus spontanen Fragestellungen und dem Bedarf nach schnellen Antworten resultieren. Entgegen der üblichen Standardberichte folgt die Ad-hoc-Analyse keiner vorgegebenen Struktur. Sie kann sowohl im Aussehen als auch hinsichtlich der Auswahlmöglichkeiten frei erstellt werden. Dabei werden ganz unterschiedliche Datenquellen genutzt und miteinander verknüpft. Je nach Art und Anforderung der Analyse kann es sich auch um externe Quellen handeln, wie etwa Social-Media-Kanäle. Anwender haben somit die Möglichkeit, relevante Sachverhalte abseits vom Tagesgeschäft zu untersuchen und sehr schnell einen Informationsgewinn auf ganz unterschiedlichen Ebenen zu erzielen.

Ad-hoc-Analysen schaffen Mehrwerte

Eine gelungene Ad-hoc-Analyse ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zunächst müssen die relevanten Daten für den Anwender frei zugänglich sein. Im besten Fall sollte das vorhandene Material sehr fein und granular vorliegen, selbst wenn es in der finalen Auswertung verdichtet erscheint. Dadurch kann sich der Anwender freier in den Daten bewegen, etwa wenn er einer abweichenden Kennzahl in einem Standardbericht auf die Spur kommen möchte. Darüber hinaus sollte der Anwender mit den betreffenden Daten sehr vertraut sein. Nur dann ist er in der Lage, diese kompetent in Relation zu bringen, zu interpretieren und beispielsweise den Auslöser für Kennzahlenabweichung zu identifizieren – der eigentliche Mehrwert der Ad-hoc-Analyse.

Ad-hoc-Analyse

Ad-hoc-Analysen liefern schnelle Antworten auf spontane Fragestellungen.

Werkzeuge für eine gute Ad-hoc-Analyse

Bewährte Werkzeuge für die Ad-hoc-Analyse sind die Microsoft-Programme Excel und Power BI. Beide bieten vielfältige Self-Service-Funktionen, durch die Fachanwender schnell und einfach Daten aus unterschiedlichen Quellen importieren, modellieren und analysieren können. Darüber hinaus verfügen die Tools über diverse Optionen, um auch komplexen Anforderungen gerecht zu werden, wie etwa einer Warenkorbanalyse für spezifische Kundensegmente. Schließlich können die gewonnen Erkenntnisse mithilfe breitgefächerter Visualisierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ansprechend und verständlich aufbereitet werden.

 

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