Arno Cebulla

Das Dashboard ist eine der beliebtesten Formen, um Analyseergebnisse im Rahmen von Business Intelligence zu veranschaulichen. Konkret werden komplexe Geschäftszahlen hoch verdichtet und übersichtlich präsentiert. Dabei enthält das Dashboard verschiedene Metriken und Key Performance Indicators (KPI) zur Visualisierung der Zahlen. Der Betrachter hat somit die Möglichkeit, sich unmittelbar einen Überblick über komplexe betriebswirtschaftliche Sachverhalte zu verschaffen.

Nutzer in Entwicklungsprozess einbeziehen

Im Unterschied zu einem Bericht stehen bei einem Dashboard keine Botschaften im Vordergrund. Laut Definition des Information-Design-Gurus Prof. Rolf Hichert ist es vielmehr der Betrachter, der aufgrund seiner Erfahrung kritische Abweichungen oder negative Entwicklungen aus einem Dashboard „herausliest“. Daher ist es wichtig, die Nutzer in den Entwicklungsprozess eines Dashboards mit einzubeziehen. Im Übrigen dient das Dashboard als Ausgangspunkt zu weiterführenden Analysen, die entsprechend verlinkt sind.

Gängige Dashboard-Werkzeuge

Interaktive Dashboards können mit den Reporting Services des Microsoft SQL Servers, Power BI und Excel bereitgestellt werden. Diese Werkzeuge bieten die Möglichkeit, von der stark verdichteten Kennzahl bis auf die tiefste Detailebene zu analysieren. Dashboards lassen sich sowohl automatisiert verteilen als auch auf einem Server bereitstellen. Sie können auf jedem Gerät – also auch mobil – genutzt werden.

 

Beispiel: Dashboard für das Management

Beispiel für ein Management-Dashboard.

(Bild: ORAYLIS GmbH)

 

Beispiel: Dasboard für den Nettoumsatz nach Verkaufsgebieten und Warengruppen.

Darstellung eines Nettoumsatzes nach Verkaufsgebieten und Warengruppen.

(Bild: ORAYLIS GmbH)

 

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