Dirk Ohligschläger

Das Master Data Management (MDM) ist ein organisatorischer und systemgestützter Ansatz, um Daten zu Geschäftsobjekten – wie Produkten, Kunden und Lieferanten – zu vereinheitlichen. Ziel ist es, die Grundinformationen der betrieblich relevanten Objekte wie auch die Ausprägungen der jeweiligen Stammdaten, etwa in Form von Bezeichnungen, Preisen oder Namen, an einer zentralen Stelle zu pflegen. Auf diese Weise werden Redundanzen und Dubletten mit widersprüchlichen Inhalten vermieden.

Master Data Management steigert Qualität

Die Qualitätssteigerung der Daten durch ein gezieltes MDM führen letztlich auch zu Verbesserungen bei Business-Intelligence– und Reporting-Systemen. Im Rahmen der entsprechenden Modelle können die Daten beispielsweise für „Conformed Dimensions“ genutzt werden und somit einheitliche Analysen und ein ebensolches Reporting ermöglichen. Nicht zu vernachlässigen ist der Einsatz eines oder mehrerer Verantwortlicher, sogenannter Data Stewards. Diese müssen nicht zwangsläufig die Datenpflege übernehmen. Vielmehr ist deren Tätigkeitsfeld bei den technischen Rahmenbedingungen und der Organisation rund um das MDM anzusiedeln, wie zum Beispiel Konsistenz und Freigabeprozesse.

Konzept für ein Master Data Management.

Exemplarischer Aufbau für die Organisation des Master Datamanagements in einem Unternehmen.

Master Data Management mit dem Microsoft SQL Server

Beim Microsoft SQL Server sind mit den Master Data Services zahlreiche Funktionen für ein effizientes MDM integriert. Sie unterstützen alle relevanten Prozesse und können somit als Ausgangsbasis für die Stammdaten in einem Data Warehouse sowie Business-Intelligence-Systemen dienen. Die integrierte Excel-Oberfläche ermöglicht dem Anwender einen einfachen Einstieg in die Datenpflege. Dabei bleiben alle Funktionen eines modernen MDM-Systems erhalten.

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