Michael Schmahl

Das klassische Berichtswesen wird der Dynamik moderner Märkte kaum mehr gerecht. Fachbereiche in Unternehmen sind gefordert, immer schneller und flexibler Erkenntnisse aus vorhandenen Daten zu ziehen und auf dieser Basis fundierte Entscheidungen zu treffen. Dabei erweist sich der gewohnte Weg über die IT-Abteilung in verschiedener Hinsicht als problematisch. Wenig agile Prozesse sowie eine allgemeine Arbeitsüberlastung führen oftmals dazu, dass Ergebnisse auf sich warten lassen und es somit an Aktualität mangelt. Zudem leidet die Qualität aufgrund von Reibungsverlusten bei der Kommunikation zwischen Fachanwender und IT.

Infolgedessen setzen sich zunehmend Ansätze der Self-Service Business Intelligence (kurz: Self-Service BI) durch, die die Fachbereiche mittels entsprechender Werkzeuge dazu befähigen, eigenhändig benötigte Informationen aus den Daten zu generieren. Teils können die Anwender auch selbstständig Daten verbinden und eigene Datenmodelle aufbauen, die dann die Basis für weitere Analysen bilden. Um einen solchen Ansatz im Unternehmen erfolgreich zu etablieren, bedarf es – neben der Werkzeuge – vor allem einer Self-Service BI Strategie sowie eines allgemeinen Kulturwandels bezüglich des Umgangs mit Daten.

Rolle der IT in der Self-Service BI

Im Kontext einer Self-Service BI Strategie werden die IT-Abteilungen nicht arbeitslos. Im Gegenteil: Es ist deren Aufgabe, eine System- und Datenlandschaft bereitzustellen, bei der Fachanwender mit Hilfe von Analysewerkzeugen Daten finden, abfragen, verstehen und schließlich nutzen können. Die IT muss gewährleisten, dass die Abfragen aus den Fachabteilungen kein operativ wichtiges System bremsen oder gar blockieren. Darüber hinaus gilt es, die Fachanwender mit Werkzeugen auszustatten, die für ihre Bedürfnisse geeignet sind. Nicht selten sind aufgrund variierender Anforderungen in einem Unternehmen verschiedene Werkzeuge mit unterschiedlichen Schwerpunkten bzw. Stärken im Einsatz.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt bei der Einführung einer Self-Service BI Strategie ist die Schulung der Mitarbeiter. Im Unternehmen muss ein Bewusstsein für den Wert von Daten und deren Analyse geschaffen werden. Gleichzeitig sind die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Werkzeuge kompetent zu bedienen und Daten richtig zu interpretieren. Erst auf diese Weise wird eine Self-Service BI Strategie zum Leben erweckt und das Analysepotenzial eines Unternehmens vollends erschlossen.

Entwicklung einer Self-Service-Strategie

ORAYLIS unterstützt Sie bei der Entwicklung einer eigenen Self-Service BI Strategie sowie der Integration entsprechender Technologien in eine Data Analytics Platform. Wir sorgen dafür, dass Ihre Fachanwender durch leistungsfähige Werkzeuge, etwa auf Basis von Microsoft Excel oder Microsoft Power BI zu eigenständigen Analysen auf höchstem Niveau befähigt werden. Dabei reicht das Spektrum von interaktiven Dashboards und Reports bis hin zu komplexen Ad-hoc-Analysen. Falls die gängigen Werkzeuge den Anforderungen Ihres Geschäftes nicht genügen, entwickeln wir für Sie mit Hilfe der ORAYLIS Analytical App eine individuell zugeschnittene Analyselösung. Diese besteht aus einer sorgfältigen Auswahl bewährter Komponenten, die sich über eine komfortable Nutzeroberfläche leicht bedienen lässt.